Posterous theme by Cory Watilo

Adobe Photoshop CS4 und Mac OS X Lion: Lösung für verschobene Cursorposition

Ich habe mit Photoshop CS4 unter Lion auf dem aktuellen Macbook Air festgestellt, dass die Cursorposition häufig falsch ist. D.h. der Cursor wird an einer anderen Stelle dargestellt als die tatsächliche Zeichenfunktion stattfindet. Der Cursor springt zudem, wenn man sich vom Bild auf die Paletten oder Menüs bewegt. Bei mir tritt der Effekt spätestens dann auf, wenn ich im Navigatorfenster den Zoom verwendet habe.

Nach einigem Probieren habe ich die Lösung gefunden: in den Einstellungen die Grafikbeschleunigung mit GPU abschalten. Ich verwende die englische Version von Photoshop, da findet man den entsprechenden Eintrag unter: Photoshop / Preferences ... / Performance / GPU Settings / Enable OpenGL Drawing

Preferences

Adobe Lightroom: Smart-Sammlung für Fotos, die in keiner Sammlung sind

Ich vergesse immer wieder einmal, Fotos, die ich nach Lightroom importiert habe, einer Sammlung zuzuordnen. Und das heißt dann, dass die Bilder für mich quasi verloren sind, denn Sammlungen sind mein Hauptordnungskriterium. Die Stichworte sind nur eine zusätzliche Hilfe.

Im Internet findet man oft den Hinweis, man solle "einfach" folgendes Verfahren wählen:

  • Zuerst unter "Sammlungen" alle Sammlungen auswählen
  • Dann mit Strg-A (Mac: CMD-A) alle Bilder auswählen
  • Jetzt unter "Katalog" "Alle Fotos" anklicken
  • Dann über das Menü "Bearbeiten / Auswahl umkehren" die Selektion umkehren
  • Jetzt sind nur noch die Fotos markiert, die nicht in einer Sammlung sind.

Das funktioniert zwar, ich finde es aber ausgesprochen unpraktisch. Erstens ist es umständlich, wenn man dieses Verfahren immer wieder durchführen muss. Zweitens findet man in Katalogen mit vielen Fotos (bei mir zurzeit über 12.000) die wenigen selektierten nicht.

Ich würde daher lieber eine Smart-Sammlung anlegen, die automatisch nur die Bilder enthält, die nicht Bestandteil einer Sammlung sind. Leider gibt es für Smart-Sammlungen keine Regel, die eine solche Abfrage auf direktem Weg erlaubt. Nach langer Suche habe ich unter http://www.lightroomforums.net/showthread.php?4766-filtering-pictures-not-in-... den entscheidenden Trick gefunden: Man sucht einfach nach Sammlungen, die keine Vokale (a, e, i, o, u) enthalten. Da jedes Wort mindestens einen Vokal enthält, funktioniert der Trick wunderbar. 

In meinem Fall musste ich die Abfrage noch etwas erweitern: Da ich auch Sammlungen habe, deren Namen komplett aus Zahlen bestehen, habe ich auch die Ziffern zu der Abfrage hinzugefügt. Darüberhinaus sind Testfotos bei mir absichtlich nicht in einer Sammlung, aber sie sind mit dem Stichwort "Test" oder "Testfoto" markiert. Also filtere ich sie ebenfalls aus. Und zuletzt will ich die Abfrage auf das Jahr 2011 beschränken. Also habe ich auch das ergänzt.

Damit sehen die Regeln für meine Smart-Sammlung wie folgt aus (zum Vergrößern anklicken):

Smart-sammlung_bearbeiten

Man kann die einzelnen Buchstaben und Ziffern statt mit einem Komma auch mit einem Leerzeichen voneinander trennen.

 

[quicktipp] Gesichtserkennung in iPhoto 11 geht bei einigen Bildern nicht

Gestern habe ich verwundert festgestellt, dass iPhoto 11 bei einer ganzen Reihen von Bildern die Gesichter nicht erkannt hat. Es war auch nicht möglich, die Gesichter von Hand zu markieren. Die entsprechende Schaltfläche war ausgegraut. Die Bilder hatte ich gerade erst aus Lightroom 3 (Version 3.3 RC) exportiert und in iPhoto importiert. Selbst wenn man den Gesichtern keine Namen zuordnen will, ist die Gesichtserkennung dennoch ziemlich wichtig, und zwar für die Diashows. iPhoto beschneidet die Fotos häufig, um sie in die Diashow-Vorlagen einzupassen. Dabei wird die Gesichtserkennung verwendet, um nicht die Köpfe abzuschneiden.

Ein Blick in die "Konsole" und eine Suche auf iPhoto brachte eine große Anzahl von Fehlermeldungen folgender Art an:

"NULL CGImage Source for Path - [... Pfad zu den importierten JPEGs ...]"

"<Error>: Corrupt JPEG data: premature end of data segment"

Irgendetwas stimmte also offensichtlich nicht an der internen Struktur der JPEG-Dateien. Die Fotos wurden dennoch korrekt dargestellt.

Mein erster Versuch war, ein Bild in iPhoto zu bearbeiten und danach zu speichern. Ich habe einfach minimal die Belichtung verändert. Und siehe da: die Gesichtserkennung funktionierte für dieses Foto wieder. Da es ziemlich lästig ist, jedes Foto einzeln neu zu speichern, habe ich überlegt, was in Lightroom dazu geführt haben könnte, dass die JPEG-Struktur durcheinander geraten ist. Ich hatte die Idee, dass es sich um die Option "Eingebettete Metadaten minimieren" handeln könnte. Daher habe ich sie ausgeschaltet und die Bilder erneut exportiert und in iPhoto importiert. Ergebnis: keine Fehlermeldungen mehr in den Konsole-Logs und die Gesichtserkennung lief ohne Probleme.

Ich habe leider keine Möglichkeit festzustellen, ob die Datenstruktur der JPEGs tatsächlich kaputt war oder ob iPhoto das nur gemeint hat. D.h. ich weiß nicht ob der Fehler bei Adobe oder bei Apple liegt. Ebenso habe ich schlicht keine Zeit nachzuprüfen, ob das generell schief geht oder nur manchmal und ob das Problem nur mit bestimmten Versionen von Lightroom bzw. iPhoto auftritt. Aber vielleicht hilft die Info dennoch dem ein oder anderen.

[gelöst] T-Mobile web'n'walk Stick mit Mac OS X 10.6 Snow Leopard

Beim Update von Mac OS X Leopard auf Snow Leopard hatte ich nur ein einziges Problem. Das war aber um so ärgerlicher: der web'n'walk Stick III von T-Mobile ging nicht mehr. Bei jedem Start der web'n'walk-Software gab es nun einen Crash. Mobiles Internet mit dem Macbook? Aus und vorbei.

Recht schnell stellte sich heraus, dass man mit etwas Trickserei und ein paar Dateien von T-Mobile Österreich das Ding wieder ans Laufen kriegen konnte. Aber leider war es wirklich eine Trickserei, und so fühlte es sich auch an. Heute habe ich gedacht: das Problem ist mittlerweile 3 Monate alt, vielleicht hat T-Mobile (Deutschland) ein Update herausgebracht?

Auf den ersten Blick schien es tatsächlich so: man findet ein Software-Update für web'n'walk Stick III (http://www.t-mobile.de/fremdcontent/1,2790,121698,00.html). Leider braucht man zur Installation einen Windows-Rechner. Und leider funktioniert der Stick auch danach nicht mit Snow Leopard.

Dann habe ich gedacht, schau doch mal bei T-Mobile Österreich vorbei. Von dort stammten schließlich die Dateien für die ersten "Hacks". Und siehe da: für eine ganze Reihe Geräte gibt es eine Mac OS X 10.6 Snow Leopard-kompatible Version des web'n'walk-Managers (http://www.t-mobile.at/privat/service_hilfe/Download_Center/Software_Downloads/index.html). Die für meinen Stick (Version III) passende Software heruntergeladen. Per Doppelklick entpackt. Mit einem weiteren Doppelklick installiert. Voila, funktioniert perfekt.

Bei nachfolgenden Versuchen mit dem Stick ins Netz zu kommen, hat der web'n'walk-Manager den Stick manchmal nicht gefunden. Das war immer dann der Fall, wenn der Stick auch nicht als Laufwerk (mit der nicht-kompatiblen, nutzlosen Software) erkannt wurde. Manchmal reichte dann abziehen und erneutes Einstecken, manchmal war auch ein Reboot nötig. Aber dann ging es bisher immer.

Jetzt stellt sich nur die Frage, warum T-Mobile nicht in der Lage ist, Lösungen, die der Kundenservice eines Landes gefunden hat, auch in  alle anderen Länder zu übernehmen.

Lesetipp für Hobby-Fotografen: Fotoespresso

Als engagierter Hobby-Fotograf sucht man immer wieder nach guter Literatur zum Thema. Fotoespresso (http://www.fotoespresso.de) bezeichnet sich selbst als "Newsletter zum Thema digitale Fotografie". Aber alleine vom Umfang her ist es schon ein Fotomagazin. Die aktuelle Ausgabe 4/2009 hat immerhin 41 Seiten, davon nur eine Seite Werbung. Ich vermute, dass der redaktionelle Anteil bei einer Fotozeitschrift vom Kiosk auch nicht größer ist.

Die Themen umfassen alles von der Aufnahme über die digitale Nachbearbeitung bis hin zur Ausgabe. Als Autoren findet man ausschließlich renommierte Buchautoren aus dem dpunkt-Verlag. Dadurch haben alle Artikel durchweg ein hohes Niveau. Es gibt kein dummes Gelaber oder einfaches Abschreiben der Marketing-Meldungen der Hersteller.
Natürlich ist Fotoespresso selbst auch eine Marketingmaßnahme. Es wird vom dpunkt-Verlag herausgegeben und soll natürlich die Autoren des Verlages bekannter machen und den Absatz ihrer Bücher pushen. Trotzdem ist Fotoespresso kein Werbeblatt. Im Gegenteil hat man den Eindruck, dass die Autoren absolut frei sind bei der Themenwahl und bei dem was sie schreiben. Und so freue ich mich auf jede Ausgabe.

Fotoespresso erscheint seit Ende 2004 mit zwei bis vier Ausgaben pro Jahr. Auf der Webseite kann man sich für den Newsletter anmelden und man wird über jede neue Ausgabe informiert. Weitere nervende Mails oder Werbung erhält man nicht. Die Ausgabe selbst muss man dann aus dem Internet kostenlos herunterladen. Die alten Ausgaben findet man dort im Archiv.

iPhone classic-Dock für iPhone 3GS modifizieren

Beim Kauf eines iPhone classic (also das erste iPhone mit dem Alu-Gehäuse) war immer auch ein Dock dabei. Das Dock hat Apple beim iPhone 3GS eingespart. Und leider passt das 3GS auch nicht in das classic Dock. Ein Original-Dock für das 3G bzw. 3GS kostet im Apple Store zurzeit 25€, das Universaldock sogar 45€. Das war mir persönlich zu viel. Bei ebay gibt's günstige Nachbauten, aber ich hatte doch noch ein voll funktionsfähiges Dock, das eben nur nicht genau passte. Daher ich habe beschlossen, das alte Dock mit dem "Dremel" etwas nachzubearbeiten. Hier ein paar Fotos:

Aus der Ferne fällt eigentlich nichts besonderes auf. Außer, dass an der iPhone-Rückseite in der Ecke eine kleine Lücke klafft, weil die Rückseite des iPhone 3GS anders gebogen ist als die vom iPhone classic.

Dock01

Selbst aus der Nähe fallen die Bearbeitungsspuren nicht besonders auf. Der weiße Kunststoff verzeiht einiges.

Dock01a

Hier noch einmal die Lücke an der Rückseite und ein paar Bearbeitungsspuren im Detail. Normalerweise fallen die Bearbeitungsspuren nicht so stark auf. Ich habe das Foto extra so nachbearbeitet, dass man überhaupt etwas erkennt.

Dock02

Auch dieses Foto ist extra so bearbeitet, dass man überhaupt etwas sieht. Vorne ist das Dock zu schmal für das neue iPhone. Zum einen ist das neue iPhone tatsächlich ein wenig breiter als das alte, aber vor allem verläuft die Rundung anders. Also muss man im vorderen Bereich von oben bis herunter zum Boden einiges Material herausfräsen. Da das iPhone etwas schräg in der Halterung steht, muss man natürlich entsprechend schräg Material abtragen. Vor dem Fräsen die Kontakte im Dock abdecken, damit keine Partikel dazwischen geraten und dann die Funktion nicht mehr gewährleistet ist. Vor jedem Ausprobieren, ob das iPhone passt, unbedingt das Dock gründlich säubern. Dieser Plastikstaub klebt überall fest, wo er nicht hin soll. Und ins iPhone soll er definitiv nicht.

Dock03

Zu guter letzt habe ich auch die lange Kante ein klein wenig angephast (also die scharfe Kante ein wenig flacher gemacht). Kann man sich vielleicht auch schenken, aber bei mir passte es dann besser. Im Bild markiert ist außerdem die vordere Kante, die jetzt deutlich schmaler gegenüber dem Originalzustand ist.

Dock04

Wenn man zufällig noch so ein altes Dock rumliegen hat und außerdem das geeignete Werkzeug hat, lohnt sich der Umbau. Wenn's schiefgeht hat man nichts verloren, weil man das alte Ding sowieso nicht mehr gebraucht hat. Extra dafür das Werkzeug zu kaufen lohnt natürlich nicht, denn die Nachbau-Docks gibt's schon für unter 10€. Ich habe allerdings keine Erfahrung damit, ob sie was taugen.

Lidl-Kreditkarte nicht mehr kostenlos? Beschweren hilft!

Anfang 2006 konnte man über Lidl eine Kreditkarte beantragen: die Super MasterCard. Dabei trat Lidl nur als Vermittler auf. Die Kreditkarte wurde ausgegeben von der Santander / CC-Bank. Bei Beantragung über Lidl wurde die Karte als dauerhaft gebührenfrei beworben. Die gleiche Karte konnte man auch bei Santander direkt beziehen. Dann war sie aber nur für ein Jahr von den Gebühren befreit.

In den letzten Wochen versucht Santander aber nun dennoch Gebühren einzuführen. Das passiert in einem Schreiben, das man leicht als Werbung für einen "Limit-Abruf" einfach in den Müll schmeißt. Keine Änderung der AGBs oder dergleichen. Einfach nur die Feststellung, dass man künftig 2€ pro Monat kassieren würde, es sei denn man hätte im Monatsschnitt ein Guthaben von 1000€ auf dem Kartenkonto.

2€ im Monat klingt wenig, auf's Jahr gesehen sind das aber schon 24€. Und für diesen Preis gibt es auch andere Anbieter. Ich habe daher per Fax an den Santander Kartenservice Widerspruch gegen die Kartengebühr eingelegt und um Fortführung des Vertrags zu den alten Konditionen gebeten. Nach wenigen Tagen erhielt ich einen Brief mit dem Inhalt: "Nach eingehender Prüfung Ihres Kartenkontos werden wir Ihr Konto weiterhin ohne Kartengebühr führen."

Gleich lautende Bescheide haben auch schon andere Kunden erhalten (findet man mit Google). Man sieht jedenfalls, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss. Eine freundlich formulierte Beschwerde hilft.

Das Schreiben mit der Gebührenforderung ist wohl nicht gleichzeitig an alle Kunden verschickt worden. Andere haben das Schreiben schon vor mir bekommen. Wiederum andere haben das Schreiben noch gar nicht erhalten. Wer auch Betroffen ist, sollte sich unbedingt an den Kartenservice wenden. Aber immer schön freundlich bleiben!

[Zitat] Deficit Spending

"Die neue Regierung hat sich für hemmungsloses Deficit Spending entschieden. Dann soll sie es auch so benennen."

Stefan Kooths, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung DIW via FTD vom 22.10.2009

Schön, dass die Experten schon einen Fachbegriff für die Pläne unserer Regierung haben...

iTunes-Gutscheine mit 20% Rabatt

Seit heute bieten die Penny-Märkte die 25€ iTunes-Gutscheine für 20€ an. Das Angebot bezieht sich ausschließlich auf die 25€ Gutscheine, auf die anderen Gutscheine gibt es keinen Rabatt. Die Aktion wurde im Penny-Newsletter und auf der Webseite http://www.penny.de beworben.

In den einzelnen Märkten ist die Aktion möglicherweise unbekannt. Nachdem ich in meinem örtlichen Penny-Markt die Werbung auf meinem iPhone vorgezeigt habe, hat die Kassiererin den Filialleiter gerufen und der musste einige Zeit rumtelefonieren, um an die Information zu kommen, wie Gutscheine in der Kasse korrekt gebucht werden. Der Aktionspreis ist nämlich leider nicht in der Kasse gespeichert, sondern es muss manuell eine Gutschrift von 5€ erfasst werden.

Ich habe keine Ahnung, wie lange diese Aktion gilt, also so schnell wie möglich zuschlagen.